Kyushu

Gemeinsam mit meinem Bruder Ulfried und seiner Freundin Helga, die mich im Oktober besuchen kamen, fuhr ich für ein Wochenende nach Kyushu, um Misao und ihre Familie zu besuchen. Wie auch schon im April, genoss ich den Aufenthalt und Misaos japanische Kochkünste. Außerdem planten wir am Samstag den Mt. Aso, einen noch aktiven Vulkan zu besuchen.

Wir starteten sehr zeitig, da die Fahrt von Saiki, wo Misao wohnt, zum Mt. Aso cirka 3 Stunden dauert. Natürlich gab es auf dem Weg bereits allerhand zu sehen, und Misaos junge Freundin Kumi, die uns chauffierte mußte immer wieder stehenbleiben, damit wir sehenswerte fotografische Motive verwerten konnten. So hielten wir unter anderem in Ogata machi bei den Harajiri Wasserfällen an, wo abgesehen von der Sehenswuerdigkeit auch gleich der Souveniershop besichtigt wurde. Zur Mittagszeit erreichten wir schließ den Berg Aso, konnten aber leider nicht ganz bis zum Krater fahren, da der Vulkan an diesem Tag ein wenig aktiver war als sonst und schwefelige Gase, die sowohl schlecht riechen als auch gesundheitsschädlich sind ausspuckte. So aßen wir zuerst einmal unser mitgebrachtes Bento um nach erfolgter Mahlzeit doch noch kurz zum Krater zu schauen. Eine kurze Winddrehung machte dies möglich, doch bereits kurz nach dem Aussteigen wurden alle Besucher wieder aufgefordert ins Tal zu fahren, da der Wind leider wieder zurückdrehte. Unter Hustenanfällen schossen wir noch schnell ein paar Fotos um dann zurück zu fahren. Auf dem Rückweg stoppten wir im Kuju Hana Koen (Blumenpark), wo wir die herbstlichen Blüten bewunderten. Danach hielten wir noch in einem Onsen, wo man aus dem Freiluftbecken eine wunderschöne Aussicht auf den Berg Aso geniessen kann. Da es aber bereits sehr dunkel war und der Berg auch nicht gerade dabei war auszubrechen, sahen wir nichts ausser ein paar Sternen.

Am Sonntag besichtigten wir einen Stelle in der Nähe von Usuki, wo vor einigen Jahrhunderten Buddhas in Stein gehauen wurden. Die Felsen wurden vom bei einem Ausbruch des Aso in grauer Vorzeit dorthin geschleudert und später bearbeitet. Danach fuhren wir nach Fukuoka um einen berühmten Schrein zu besuchen, der dem Gott der Studenten geweiht ist. Wir beteten für erfolgreichen Studienabschluß und begaben uns auf die Autobahn um nach Hiroshima zurückzukehren.

Galerie: (Bilder zum Vergrößern anklicken.)

©gp