Student sein...

Hier gibt es ein paar Informationen zu meiner bisherigen akademischen Laufbahn:

An der TU Graz habe ich 1988 begonnen Wirtschaftsingineurwesen für Maschinbau zu studieren. Zuerst hat mich das Ganze nicht sehr interessiert, aber dann hat mich doch der Ehrgeiz gepackt und ich bin schließlich auch fertiggeworden. Das Bild zeigt mich im Kreis meiner stolzen Eltern und Bundesbrüder,in der Stunde des Thriumphes, nachdem ich die Rolle erhalten habe.

Student (gewesen) sein in Graz...

Da ich während meines Studiums begann, mich für Schiffbau zu interessieren, habe ich ein Studienjahr am Institut für Schiffbau, der dortigen Universität verbracht. Ein zweiter Grund war natürlich meine Begeisterung zu segeln, und in Hamburg fand ich Gelegenheit, sowohl Studium, als auch Hobby ideal zu verknüpfen. Außerdem schrieb ich in Hamburg meine Diplomarbeit - ich beschäftigte mich mit den Schnellfähren auf der Elbe - und erhielt außerdem die Gelegenheit, mich für ein Doktoratsstudium in Japan zu bewerben. Ein weiterer Punkt, der mein Studium am Ende sehr beschleunigt hat, war mein Eintritt in den Zeichensaal fuer Wärmetechnik. Diese Gelegenheit, die nicht nur der Pruefungsvorbereitung, sondern auch dem Spass und der Geselligkeit dient, kann ich jedem jungen Kollegen nur ans Herz legen.

Neben den studentischen Vergnügungen,die die Stadt Graz zu bieten hat,war ich bei der Grazer akad. B! Allemannia aktiv. Während meines Aufenthalts in Hamburg trat ich dort in die Hamburger B! Germania ein. Viele Leute sehen diese Art studentischer Freizeitgestaltung als antiquiert und nicht mehr zeitgemäß an. Ich selbst bin davonüberzeugt, die Zeit nicht umsonst geopfert, sondern im gegenteil eineVielzahl an wertvollen Erfahrungen fuer den persönlichen und beruflichen Bereich gewonnen zu haben. Ich bin auch gerne bereit Diskussionen über das Thema zu führen. Ein mail genügt.

Da man meine Bewerbung angenommen hat, befinde ich mich nun seit Oktober 1999 auf Einladung der japanischen Regierung im Land der aufgehenden Sonne und beschäftige mich an der Hiroshima University mit Materialermüdung, Korrosion und ähnlichen Themen aus dem Bereich der Werkstoffmechanik. Mein Thema lautet: "Study of lifetime safety assurance of structures based on the monitoring and maintenance", also eine Untersuchung in wie weit Beobachtung und Wartung Einfluß auf die Lebensdauer technischer Konstruktionen haben.

Nebenbei versuche ich natürlich auch etwas von Japan selbst zu sehen und über seine Kultur zu lernen.

Hiroshima University
Hiroshima University und die Umgebung

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